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Nordic Crossing (Walking)

… wird noch immer von einigen Sportskanonen belächelt. Nicht selten hört man, dass Läufer ihre Stöcke ausführen oder sich beim Gehen daran festhalten… .

Wahrscheinlich die gleichen Leute, die sich totlachen, wenn beim Bergauf[1]Bowling von einer Sportart gesprochen wird… .

Aber wie immer ist auch da neben den Vorurteilen ein wenig Wahrheit.

Beim Nordic Walking kommt es neben der Technik auch auf die Bodenverhältnisse und die Ausstattung an. Da wir im nördlichen Tegeler Wald walken, ist der Boden eher federnd. Dennoch sollten feste stabilisierende Schuhe getragen werden, da aufgrund von Ästen und Wurzeln durchaus Stolpergefahr besteht.

Walken im eher weicheren Gelände mit einem Höhenunterschied von bis zu 100m stellt in Verbindung mit einem zügigen Tempo und gutem Stockeinsatz eine recht große Herausforderung an die Teilnehmer dar. Ruhe[1]Deswegen ist es notwendig, zu lernen, auf die Körpersignale zu achten und den Puls regelmäßig zu überprüfen. Gute Stöcke in Verbindung mit guter Technik vermindern Stoßkräfte und entlasten Knie- und Hüftgelenke. Damit ist es ein guter Einstieg ins Ausdauertraining für Menschen mit Beschwerden, für die Joggen nicht in Frage kommt.

Da ein nicht unerheblicher Teil der Walker auch Bowling als Sport begreift, trainieren wir nicht nur unsere Ausdauer, sondern auch unsere Koordination und Kraft. Ein kleiner, aber durchaus angenehmer Nebeneffekt ist der Aufbau von Muskelmasse und Straffung des Körpers. Krafttraining1[1]Dazu nutzen wir zum Einen die Möglichkeiten der Natur, aber auch verschiedene Hilfsmittel, wie zum Beispiel Fitnessbänder, unsere Nordic Walking Stöcke, Swingsticks und einiges mehr.

Liegende Bäume kann man nicht nur nutzen, um sich ein wenig auszuruhen und die warmen Sonnenstrahlen zu genießen, sondern auch zum Trainieren der Oberschenkelmuskulatur.

Wer (noch) nicht ganz so fit ist, tippt kurz mit den Fußspitzen gegen den Stamm. Wer’s gerne etwas anstrengender hat, setzt den Fuß auf den Stamm und drückt sich nach oben ab.

Gleichgewicht[1]Obwohl das Halten und Wiederherstellen des  Gleichgewichtes auch schon alleine durch das Walken auf dem Waldboden aufgrund von Unebenheiten (Wurzeln, Äste) gut trainiert wird, kann man das noch verstärken, indem man in einer Partnerübung einen Stock nutzt, um den Partner mit leichten ziehen und drücken in unterschiedliche Richtungen zu Ausgleichsbewegungen zu bemühen. Wer auch hier die etwas stärkere Herausforderung sucht, kann natürlich die Ausgleichsbewegungen im Einbeinstand durchführen.

Was hier ein wenig nach Ringelpiez mit Anfassen aussieht ist in der Tat eine aktive Pause mit koordinativem Inhalt.

Koordination[1]Die Teilnehmer stehen im Kreis und halten in der Mitte je einen Stock. Auf Kommando gehen sie einen Schritt nach rechts (oder links) und schnappen sich den Stock des Nachbarn.

Nicht nur für Kinder ein Heidenspaß…. :-)!

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